Die Costa Brava auf einen Blick
Die Costa Brava liegt im Nordosten Spaniens, in der katalanischen Provinz Girona. Sie erstreckt sich von Blanes im Süden bis Portbou an der französischen Grenze. Felsige Küstenabschnitte, kleine Badebuchten und weitläufige Strände prägen die Landschaft. Dazu kommen ehemalige Fischerdörfer, mittelalterliche Ortskerne und das künstlerische Erbe Salvador Dalís. Gerade diese Mischung macht die Region zu einem Reiseziel, das weit mehr als einen klassischen Strandurlaub bietet.
Eine besondere Möglichkeit, die Küste kennenzulernen, sind die Camins de Ronda. Die historischen Küstenwege verbinden zahlreiche Strände, Buchten und Ortschaften miteinander. Einige Abschnitte eignen sich für einen kurzen Spaziergang, andere führen über schmale Pfade, Treppen und wechselndes Gelände. Wer an der Costa Brava wandern möchte, sollte die Strecke deshalb passend zur verfügbaren Zeit und Kondition auswählen. Feste Schuhe gehören auch dann dazu, wenn das Meer stets in Sichtweite bleibt.
Drei Orte, die einen Besuch wert sind
Tossa de Mar: Mittelalterliche Altstadt mit Meerblick
Die Vila Vella in Tossa de Mar gehört zu den markanten Sehenswürdigkeiten der Costa Brava. Ihre mittelalterlichen Mauern und Türme erheben sich über der Bucht, dahinter führen schmale Gassen durch den historischen Ortskern. Verbindet einen Rundgang mit dem Weg zum Leuchtturm und einer anschließenden Pause am Strand Platja Gran. So erlebt ihr Geschichte und Küstenlandschaft, ohne mehrere Ausflugsziele ansteuern zu müssen.
Calella de Palafrugell: Fischerhäuser und kleine Buchten
Calella de Palafrugell hat sich den Charakter eines ehemaligen Fischerdorfes bewahrt. Rund um den Strand Port Bo prägen traditionelle Häuser und kleine Boote das Bild. Wer den Ortsbesuch mit etwas Bewegung verbinden möchte, folgt dem Küstenweg nach Llafranc. Die etwas mehr als einen Kilometer lange Verbindung führt am Wasser entlang und bietet einen unkomplizierten Einstieg in die Camins de Ronda.
Cadaqués: Weiße Häuser und die Welt Salvador Dalís
Weiße Häuser, enge Gassen und kleine Buchten machen Cadaqués zu einem charakteristischen Ort an der nördlichen Costa Brava. Im benachbarten Portlligat befindet sich das Haus-Museum Salvador Dalís, in dem ihr das frühere Wohnhaus und Atelier des Künstlers kennenlernen könnt. Für den Museumsbesuch ist eine vorherige Reservierung erforderlich. Plant diesen Ausflug deshalb bewusst ein, statt ihn spontan zwischen andere Programmpunkte zu schieben.
Eine Kombination aus Meer und Bergen - ein kulinarischer Doppelpass
Die Küche der Costa Brava verbindet Fisch und Meeresfrüchte mit Zutaten aus dem Hinterland. Zu den bekannten regionalen Spezialitäten gehören die roten Garnelen aus Palamós und die Sardellen aus L’Escala. Ein traditionelles Gericht ist der Suquet de Peix, ein Fischtopf mit Kartoffeln, der eng mit der örtlichen Fischerküche verbunden ist.
Typisch ist außerdem die Kombination von Meer und Land, die euch auf Speisekarten unter dem Begriff „Mar i Muntanya“, also „Meer und Berge“, begegnet. Ein Beispiel dafür ist Huhn mit Kaisergranat. Auch Reisgerichte gehören zur regionalen Küche. Es lohnt sich deshalb, nicht nur nach bekannten Urlaubsklassikern zu suchen, sondern gezielt nach Spezialitäten aus der Umgebung zu fragen.
Unser Tipp: Plant ein gemeinsames Essen als festen Bestandteil eines Ausflugs ein. Nach einem Altstadtbesuch oder einem Spaziergang entlang der Küste bleibt so Zeit, die Region auch kulinarisch kennenzulernen. Bei einer größeren Gruppe empfiehlt es sich, Tischreservierung und Menüwünsche vorab abzustimmen.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die beste Reisezeit für die Costa Brava hängt davon ab, was ihr unternehmen möchtet. Für Besichtigungen und Küstenwanderungen empfehlen wir als Orientierung April bis Juni sowie September und Oktober. Damit legt ihr euren Aufenthalt außerhalb der heißesten Sommermonate. Für einen klassischen Sommerurlaub mit Strand und Wassersport kommen besonders Juli und August infrage.
Das Frühjahr bietet sich für aktive Tage im Freien an. Auch im Herbst lassen sich Küstenorte und Buchten entdecken, die nach der sommerlichen Hauptsaison wieder ruhiger werden. Rechnet außerhalb des Hochsommers allerdings mit kühleren Abenden und möglichen Regentagen. Wetterangepasste Kleidung und etwas Spielraum im Tagesprogramm sind deshalb sinnvoll.
Entscheidend ist, die Reisezeit nicht nur nach dem Wetter auszuwählen. Prüft für euren konkreten Termin auch die Öffnungszeiten geplanter Sehenswürdigkeiten und die verfügbaren Verbindungen für Anreise und Ausflüge.
Mit der Mannschaft an die Costa Brava
Auf dem Platz an euren Zielen arbeiten und danach die Costa Brava entdecken: Ein Spaziergang am Meer, ein Ausflug nach Tossa de Mar oder ein gemeinsames Essen mit katalanischen Spezialitäten ergänzen euer Trainingsprogramm. So verbindet ihr intensive Einheiten mit Erlebnissen, für die im Vereinsalltag oft wenig Zeit bleibt.
Für euer Fußballtrainingslager an der Costa Brava findet ihr bei uns passende Unterkünfte: Im Lazure Hotel in Lloret de Mar profitiert ihr von fußläufig erreichbaren Natur- und Kunstrasenplätzen sowie sportlergerechter Verpflegung. Im Van der Valk Hotel Barcarola wohnt ihr rund 50 Meter vom Strand von Sant Pol entfernt und trainiert auf den Kunstrasenplätzen in Sant Feliu de Guíxols.
Weitere Möglichkeiten bieten das Sporthotel Santa Susanna Don Angel und Santa Susanna Suites & Spa an der benachbarten Costa del Maresme. Beide Angebote verbinden fußläufig erreichbares Naturrasentraining mit einem Aufenthalt in Strandnähe.
Entdeckt unsere Trainingslagerangebote in Katalonien und verbindet eure nächste Saisonvorbereitung mit gemeinsamen Erlebnissen an der Mittelmeerküste.













































































